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SOLARSYSTEME
     

Solarthermie: Solaranlagen lassen sich auf nahezu jedem Gebäude installieren und sollten daher beim Neubau fester Bestandteil der Haustechnik sein. Selbst wenn z. B. beim Neubau die Investition in eine Solaranlage verschoben wird, so sollten die Steigleitung inkl. Fühlerkabel und ein bivalenter Speicher bereits eingebaut werden, um den nachträglichen Einbau der Solaranlage zu begünstigen.

Erfahren Sie hier mehr über "Speichersysteme" Erfahren Sie hier mehr über "Steuersysteme" Erfahren Sie hier mehr über "Kollektoren" Klicken Sie auf die Grafik, um mehr zu erfahren...

 

Auch bei Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudebestand lässt sich die Solar-anlage problemlos integrieren.

 

 

 
 

Für die Anbindung der Nachheizung oder bestehender Trinkwasserspeicher stehen ebenso wie für die Installation der Solarkreisverrohrung, beispielsweise in stillgelegten Schornsteinzügen, erprobte Systemlösungen bereit. Die Nutzung der Solarenergie wird im Hinblick auf die Endlichkeit fossiler Brennstoffe in Zukunft immer wichtiger. Für den Betreiber einer Solaranlage stehen folgende Gründe auf der Habenseite:

 
 

 

 
 

erhebliche Reduzierung der Energiekosten und der Abhängigkeit von Preissteigerungen

 
 

   konventioneller Energieträger,

 
 

 

 
 

Steigerung des Immobilienwertes – insbesondere im Hinblick auf Energiepass / Verkauf,

 
 

 

 
 

Vorreiterposition für die Nutzung regenerativer Energien,

 
 

 

 
 

Steigerung des sozialen Ansehens,

 
 

 

 
 

Verschleißreduzierung des Konventionellen Brenners

 
 

 

 
 

Steigerung der Lebensqualität.

 
 

 

 
 
 

Neue gesetzliche Rahmenbedingungen honorieren den Einsatz von solarthermischen Anlagen durch Erweiterung der architektonischen Gestaltungsmöglichkeiten und durch Kompensation beim baulichen Wärmeschutz. Bei zu erwartenden Verschärfungen des Anforderungsniveaus der EnEV werden sich solarthermische Anlagen immer mehr zum Standard entwickeln.

 
 
 

 

 
 

KOLLEKTOREN

 
 

 

 
 

Grundsätzlich setzen wir zwei Arten von Kollektoren für die Wärmeerzeugung ein: Flachkollektoren oder Vakuumröhrenkollektoren.

 
 

 

 
 

Flachkollektoren: Bei Flachkollektoren wird der Absorber mit einem Rahmen aus Aluminium oder Edelstahl vor Witterungseinflüssen geschützt. Gehäuse und Wärmedämmung reduzieren die Wärmeverluste und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zu hohen Wirkungsgraden. Die Frontabdeckung besteht aus eisenarmem Solarsicherheitsglas.

  Flachkollektoren
 

Flachkollektoren lassen sich auf Hausdächern als Indach- (nur Flachkollektoren) oder Aufdachlösung über der Dachebene installieren. Wir können auch Kollektoren an der Fassade oder frei aufstellen. Flachkollektoren sind preiswerter als Röhrenkollektoren und werden für Trinkwassererwärmungsanlagen, Schwimmbaderwärmung und zur Unterstützung der Raumheizung eingesetzt.

 
 

 

 
 

Vakuum-Röhrenkollektoren: Der Absorptionseffekt im Röhrenkollektor ist grundsätzlich besser als im Flachkollektor. Deutliche Unterschiede bestehen zudem bei der Wärmedämmung. Beim Röhrenkollektor ist der Absorber ähnlich wie bei einer Thermoskanne in eine evakuierte Glasröhre eingebaut. Das Vakuum besitzt gute Wärmedämmeigenschaften, die Wärmeverluste sind daher vor allem in den Temperaturbereichen, die zur Gebäudeerwärmung oder Klimatisierung benötigt werden, geringer als bei Flachkollektoren.

  Vakuum-Röhrenkollektoren
 

Bei Vakuum-Röhrenkollektoren unterscheidet man zwischen den Bauformen mit direkter Durchströmung und der Heat-Pipe-Technik. Beide Varianten können mit innen oder außen liegenden Reflektorflächen zur Erhöhung der Energieausbeute ausgestattet sein (CPC-Kollektoren).

 
 

 

 
 

Zu beachten sind die unterschiedlichen Flächenbezeichnungen, wie sie in technischen Datenblättern angegeben werden. Für den Solarertrag sind Absorber- und Aperturfläche entscheidend, während die Bruttofläche die Außenmaße der Kollektoren beschreibt.

 
 

 

 
 

SPEICHERSYSTEME

 
 

 

 
 

Pufferspeicher: Um große Mengen Heizungswasser Zwischenzupuffern, beispielsweise bei dem Betrieb von Holz-Kesseln, werden Pufferspeicher eingesetzt. Diese mit Heizungswasser gefüllten Stahlspeicher sorgen für lange Laufzeiten der Wärmeerzeuger oder ermöglichen durch das „Puffern“ den geregelten Abbrand von Holz in den Zeiten, in denen der Holzkessel die „Restwärme“ nicht an die Heizkörper oder Fußbodenheizung abgeben kann.

 
 

 

 
 

Kombispeicher: Als Kombispeicher bezeichnet man mit Heizungswasser gefüllte (Puffer-) Speicher, die gleichzeitig zur Brauchwasserbereitstellung genutzt werden. Hier gibt es eine Vielzahl von Bauarten, die für unterschiedlichste Einsatzzwecke konzipiert sind. Häufigste Anwendungen sehen bivalenten Wärmeeinspeisung vor, meist Solar mit Holz, Gas oder Öl, und ermöglichen so solarunterstütztes Heizen und solare Brauchwassererwärmung. Nicht selten ist die Einbindung von drei Wärmeerzeugern, beispielsweise Gas oder Öl und Solar sowie einen Kamin- oder Kachelofeneinsatz.

 
 

 

 
 

Solar-Brauchwasserspeicher: Thermische Solaranlagen zur Brauchwasser-Erwärmung werden überwiegend in Kombination mit einem weiteren Wärmeerzeuger (Gas, Öl) eingesetzt. Diese Speicher besitzen daher zwei Wärmetauscher, wovon der, der mit dem erwärmten Solarfluid durchflossen wird, im unteren Bereich des Speichers angeordnet ist. Hierdurch kann der gesamte Speicher solar erwärmt werden. In der oberen Hälfte befindet sich der Wärmetauscher für den zweiten Wärmeerzeuger und ermöglicht ein ergänzendes Aufheizen einer Teilmenge, wenn die Solarwärme nicht ausreichen sollte.

 
     
 

FRISCHWASSERSTATIONEN

 
 

 

 
 

Moderne Frischwasserstation liefern Warmwasser im Durchflussverfahren. Frischwasserstation gibt es in unterschiedlichen Auslegungen für kleinen und großen Warmwasserbedarf. Viele Vorteile verbinden sich mit einer Frischwasserstation. Dieses Verfahren stellt im Gegensatz zur konventionellen Speichertechnik die hygienischste Trinkwassererwärmung dar. Legionellen können durch Wärmespeicherung in Pufferwasser nicht mehr entstehen. Zudem entfallen aufwendige Entkalkungsarbeiten.

 
 

 

 
 

STEUERGERÄTE

 
 

 

 
 

In der Solarstation sind alle Komponenten zum Transport des Wärmeträgermediums sowie Absperr- und Sicherheitsorgane (Pumpe, Sicherheitsventil, Schwerkraftbremsen, KFE-Hähne etc.) zusammengefasst. Das Ausdehnungsgefäß wird mit einer flexiblen Leitung an die Solarstation angeschlossen. 

 
 

 

 
 

Die Schaltzentrale einer thermischen Solaranlage ist die Steuereinheit. Hier werden die verschiedenen Wärmeerzeuger so miteinander in Einklang gebracht, dass die Hausbewohner Warmwasser und Heizenergie zur Verfügung haben.

 
 

 

 
 

Ohne eine geeignete Solarsteuerung ist ein effizienter Einsatz der Solaranlage nicht möglich. 

 
 

 

 
 

Moderne Steuergeräte verfügen zudem optional über eine PC Anschlussmöglichkeit, um eine lückenlose Überwachung der kompletten Heizanlage vorzunehmen.

 
 

 

 
 

Wärmemengenzähler geben Ihnen exakt den erwirtschafteten Solarertrag an.

 
 

 

 

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